Radreise Harz - Saale
Harz-Saale. Erleben und erfahren Sie unter anderem: Weltkulturerbestadt Quedlinburg, Selketal und Harz, Massagen, Rosarium Sangerhausen, Unstrutradweg, Himmelsscheibe von Nebra, Glockengießerstadt Laucha, Wandbilder Großjena, Saaleradweg, Weinstraße, Uta und Ekkehard im Naumburger Dom
Herzlich Willkommen zu einem highlight der KulTouren.
Den Streckenverlauf der KulTour sehen Sie auf der folgenden Karte.
Wunderschön ist diese Radreise und eine Wohltat für die Sinne, den Körper und den Geist. Diese Reise biete ich für Gruppen speziell auf Anfrage an. Natürlich können Sie auch hier Ihre Änderungswünsche mitteilen oder Ihre individuellen Anforderungen an Velovent stellen. :).
Unesco Kulturerbe Quedlinburg
Nicht umsonst hat die Unesco die Altstadt von Quedlinburg im Jahr 1994 in die Liste des Welt- und Naturerbes der Menscheit aufgenommen.
Wenn man früh aufsteht, hat man die Stadt fast für sich allein... Nur werden wir nach einer gemütlichen Einstimmungsrunde mit dem Fahrrad uns erst zum Nachmittag hin der Stadt annähern.
Wir treffen uns im Hotel Schlossmühle in Quedlinburg unterhalb von Stiftskirche und Schloss. Alle die, die mit der Bahn anreisen, werden am Bahnhof erwartet. Im Hotel Schlossmühle (mit Sauna) werden wir in den kommenden 2 Nächten untergebracht sein.
Nach ein paar Kilometern zur Einstimmung auf eine Woche herrliche Rad- und KulTourreise und dem dabei sich Kennenlernen, werden wir durch Schloss und Stiftskirche geführt. Dabei werden wir den Domschatz bewundern können und einen ersten Eindruck von der Bedeutung der Stadt bekommen.
Danach werden wir bei einem gemütlichen Abendessen weiter Gelegeheit haben, uns kennen zu lernen. Streckenlänge ca. 20-30 km.
Schlossberg und Orgelspiel
Am 2. Tag - nach einer guten Nacht und einem leckeren Frühstück werden wir ausgeruht und frisch noch einmal den Schlossberg besteigen und in der Stiftskirche eine Orgelvorführung bekommen. Herr G. Biller, der hiesige Kirchenmusikdirektor, wird uns fachkundig eine "seiner" Orgeln vorstellen und uns eine kleine Kostprobe zu Gehör bringen.
Selektal und Bär, Falkenstein und Stadtrundgang
Nach der Orgelvorführung tragen uns unsere Räder in Richtung Ballenstedt. Wir machen uns auf den Weg, um die "Wiege Anhalts" zu besuchen. Albrecht der Bär ist im Schloss Ballenstedt begraben und wir werden auf seinen Spuren die Geschichte erkunden.
Einen kleinen Abstecher werden wir ins idyllische Selketal unternehmen, welches als Naturschutzgebiet unter die FFH-Richtlinie (Flora-Fauna-Habitat) fällt. Seine überregionale Bedeutung ist damit festgehalten.
Optional werden wir die Burg Falkenstein am Selketal besichtigen und in der Burgruine Anhalt (zu Fuß) den alten Geistern einen Besuch abstatten. Danach geht es zumeist auf ruhigen Wegen wieder Richtung Quedlinburg.
Eine Stadtführung mit eingeschlossenem 3-Gang-Menü wird uns am Abend stärken.
Streckenlänge ca. 50 km (ca. 60 km).
Mühlen, Flüsse, Brauerei
Der dritte Tag führt uns von Quedlinburg weg und in Richtung Selketal. Das werden wir auf der Höhe der Selkemühle durchqueren und dann über die Flüsse Eine, Leine und Wipper in Richtung Süden fahren. Sofern in Wippra die historische Brauerei geöffnet hat, werden wir dort einen kleinen Erfrischungstrunk zu uns nehmen. Von hier aus sind es noch etwa 2 Stunden über den "Kohleweg" bis zu unserem heutigen Ziel. Die Strecke ist durch die vielen bewaldeten Teilstücke sehr angenehm, und es gibt links und rechts der Strecke viele Kleinode zu bewundern. Streckenlänge ca. 70 km.
In Sangerhausen -der Rosenstadt- angekommen,
haben wir die Möglichkeit, uns in unserem Hotel zu erfrischen. Je nach Kraft und Laune geht es dann noch auf eine Entdeckunsreise durch die Rosenstadt selbst.
Der Abend wird uns mit einem guten "Essen vom heißen Stein" verschönt. Und im Anschluss daran bekommen die müden Radlerknochen noch eine Massage. Somit klingt dieser Tag aus. Da die Massage nicht für alle gleichzeitig erfolgen kann, gibt es noch Freiraum für andere Aktivitäten.
Rosen oder Schaubergwerk und Südharz
Der vierte Tag.
Das ca. 100 Jahre alte Rosarium mit der größten Rosensammlung der Welt steht für den Morgen nach dem Frühstück auf dem Programm. Lassen Sie sich durch die Welt der Rosen führen und genießen Sie die Blütenpracht.
Erst danach werden wir "verduften" und die Farben und Gerüche für den Tag mitnehmen. Und dabei werden wir am Südharz vorbei die Richtung einschlagen, die uns nach Bad Frankenhausen führt.
Für unsere Fahrt im April werden wir aus "Blütengründen" (Rosen noch nicht in Blütenpracht) ein nahe gelegenes Schaubergwerk besuchen und in einen Bergwerksschacht einfahren. Der Kupferschiefer wird dort unser Interesse wecken. Es wird spannend.
Kyffhäuser und Barbarossa
Das Kyffhäusergebirge oder auch nur der "Kyffhäuser" genannt ist das kleinste Mittelgebirge Deutschlands. Die Naturlandschaft, die hier vorhanden ist, ist in jedem Falle ein Besuch wert. Aber heute werden wir "nur" an der Westseite vorbei fahren - unserer Unterkunft entgegen.
Nach einem Abendbrot aus der Landesküche werden wir Geschichten um den Herrn des Kyffhäusers hören -Friedrich Barbarossa. Von ihm gibt es ernstes und nicht allzu ernstes zu berichten...
Denn
"Dief im underärdschen Schlosse,
Wo de Maus is sei Genosse,
Sitzt dr alde Gaiser Schtumm,
Un sei Bart, där wächst wie dumm."... aus Lene Voigt "Säk'sche Glassigger"
Aber davon hören und sehen wir morgen mehr.
Streckenlänge heute ca. 60 km.
Kaiser Rotbart und der Unstrutradweg
Nach ein paar Minuten mit den Rädern sind wir da - in der Barbarossahöhle am fünften Tag.
Kaiser Rotbart wartet auf das Verschwinden der Raben. Wir wollen sehen, ob er noch an seinem Platze ist und werden in "seine" Höhle (Europas einzige Anhydrithöhle) gehen.
Unbedingt warme Jacken für diesen Tag einpacken, da es in der Höhle recht kühl ist (9°C). Vor allem im Sommer ist diese Temperaturdifferenz nicht zu unterschätzen.
Nach dieser kühlen Tour werden wir uns wieder frohen Mutes auf unsere Drahtesel schwingen und auf dem herrlich zu befahrenden Unstrutradweg dem Flusse mit selbigem Namen bis nach Nebra folgen.
Beim "Mönchen in der Steinklöbe" werden wir Rast halten und von seinem Schicksal hören und dabei ein paar wunderbare Minuten genießen können.
In Nebra angekommen erwartet uns ein wahrhaftig Mahl in unserer Herberge. Das Schlosshotel "Unstrut-Residenz" wartet schon auf uns.
Streckenlänge ca. 60 km.
Gold und Kupfer - die Himmelsscheibe Nebra
Am sechsten Tag folgt nach einem radlerfreundlichen Frühstück in unserem Hotel ein weiteres highlight dieser KulTour.
Der Himmel soll gefunden werden. Wir werden durch den Ziegelrodaer Forst wandern und dabei allerlei Interessantes über die Himmelsscheibe von Nebra hören und über die Umgebung, wo sie gefunden wurde.
Was ist an dieser Scheibe aus Kupfer und etwas Gold so besonderes? Sie ist etwa 3.600 Jahre alt.
Gut und sonst? Damit ist sie die erste uns bekannte Himmelsdarstellung der Menschheitsgeschichte und ist auch deshalb der wichtigste Fund für die Wissenschaft in Bezug auf europäische Vor-, Astronomie- und Religionsgeschichte.
Richtung Naumburg über die Saale und bis zum Rittergut
Kreipitzsch geht es weiter auf dem Unstrutradweg. Wir kommen an der Glockengießerstadt Laucha vorbei und an den in Stein gehauenen Wandbildern in Großjena. Es geht über die Saale per "Handfähre" und dann auf dem ebenso idyllischen wie leicht zu befahrenden Saaleradweg bis nach Kreipitzsch ins Rittergut, unserer Herberge für die kommenden 2 Nächte. Zuvor werden wir aber unter den Blicken der Burgfräulein und Knappen am Fuße von Burg Saaleck und Rudelsburg speisen. Streckenlänge ca. 55 km.
Sole, Sauna, Wellness und Massage in Bad Sulza
Der siebente Tag ist der Wellness verschrieben, und so werden wir von unserem Rittergut in Richtung Bad Sulza aufbrechen. Weiter dem Saaleradweg und später dem Ilmradweg folgend. Wir genießen die herrliche Landschaft und in der "Toskana Therme" lassen wir uns durch eine Massage verwöhnen. Außerdem steht uns das Thermalbad für ein paar Stunden offen. Genießen Sie die Sole und die Sauna und lassen Sie es sich gut gehen...
Danach ist noch ein wenig Zeit, die salinetechnischen Anlagen zu begutachten, denn in Bad Sulza hat die Salzgewinnung eine lange Tradition (ca.500 Jahre).
Wein darf an der Weinstraße nicht fehlen
Nach einer gemütlichen Tour zurück werden wir am Abend ein gemütliches Weingut besuchen und mit Sekt empfangen. Der Winzer wird uns über seinen Weinberg und durch seinen Weinkeller führen.
Bei einer köstlichen Forelle -frisch vom Grill- werden wir dann einige Kostproben aus seinem Angebot dort gekelterter Weine probieren. Und alle Fragen, die Sie haben, dürfen Sie stellen. Mit ein wenig Glück wird er sie dann auch beantworten.
Streckenlänge ca. 25 km.
Die Uta im Naumburger Dom und dann auf dem Saaleradweg
Der achte Tag heute ist auch gleich der Tag der Verabschiedung. Auf der Höhe des Vergnügens ist auch schon eine Woche verstrichen.
Sie glitt dahin wie der Weg
Unter unseren Rädern
und bleiben wird uns?
Eine gute Erinnerung.
Und doch starten wir in aller Frühe, denn ab 9.30Uhr werden wir Naumburg erkunden. Eine herrliche Stadt, die mit ihren ca. 1000 Jahren einige Geschichten zu erzählen weiß. Und hier einmal Rast gemacht, darf natürlich auch der Dom nicht fehlen. Den bekannten Stifterfiguren Uta und Ekkehard wollen wir einen Besuch abstatten. Und dann?
Ja dann heißt es Abschied nehmen. Aber ein Imbiss wird uns noch einmal zusammen sitzen lassen, und es wird ein wenig Zeit geben, die vergangene Woche Revue passieren zu lassen. Hier verabschiede ich mich von Ihnen und wünsche Ihnen einen guten Heimweg.
PS: Der Saaleradweg ist auch noch bis Weißenfels wunderbar beradelbar und wenn Sie mich lieb bitten...?!
Streckenlänge heute ca. 15 km (40 km).
Leistungen und Preise: z.B.:
Leistungen: |
Getränke sind, sofern nicht extra ausgewiesen, nicht im Reisepreis enthalten.
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Preise: |
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Bemerkungen: | Reisetermin: auf Anfrage Die Teilnehmerzahl wird von Ihnen fgestgelegt. Allerdings empfehle ich, dass nicht mehr als 15-20Personen an einer solchen Radreise teilnehmen. Bei mehr Teilnehmern, sind Organisationsänderungen sinnvoll. |
















